Apomorphintherapie

Apomorphintherapie

Die Apomorphin-Pumpe

Eine Apomorphin-Pumpe versorgt den Körper kontinuierlich subkutan mit dem Wirkstoff Apomorphin.

Was bewirkt eine Apomorphin-Pumpe?

Durch eine stetige, ununterbrochene Wirkstoffabgabe vermeidet die Apomorphin-Pumpe unerwünschte Wirkstoffschwankungen, die oft mit oralen Therapien einhergehen. Auf diese Weise können Symptome einer fortgeschrittenen Parkinson-Erkrankung gut behoben werden. Bei gutem Ansprechen auf das Medikament, kann langfristig auch die oral gegebene Medikamentendosis (L-Dopa) stark reduziert werden.

Für wen ist eine Apomorphin-Pumpe geeignet?

Aufgrund der ermöglichten stetigen Wirkstoffabgabe eignet sich eine Apomorphin-Pumpe besonders für:

  • Patienten, die unter einer starken ON-/OFF-Symptomatik leiden
  • Patienten, die unter unfreiwilligen Bewegungen (Dyskinesien) leiden, obwohl die Medikamente ansonsten gut wirken
  • Patienten, die bereits seit längerer Zeit einen Apomorphin-Pen benutzen und den Pen dabei immer häufiger anwenden müssen

Ob die Anwendung einer Apomorphinpumpe für Sie sinnvoll ist, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

So wird die Apomorphin-Pumpe angewendet

Eine Apomorphin-Pumpe wird dauerhaft am Körper getragen. Der Wirkstoff wird als Infusionslösung über eine feine Nadel, die unter die Haut (subkutan) eingeführt wird, an den Körper abgegeben. Mithilfe der Pumpe kann eine individuelle Dosis programmiert werden. Nach optimaler Einstellung können meist viele der oralen Medikamente stückweise abgesetzt werden. Alle Einstellungen der Pumpe sowie die Errechnung der Dosis erfolgen durch den behandelnden Arzt und spezielles Fachpersonal. Die meisten Parkinson-Patienten benutzen die Pumpe tagsüber, die Infusion kann aber auch über 24 Stunden laufen. Die Pumpe wird bei medizinischer Notwendigkeit ggf. am Morgen angebracht und tagsüber in einem Stoffbeutel am Körper getragen. Sie ist kompakt, leicht und diskret und kann unter der Kleidung versteckt werden.

Vorteile der Apomorphin-Pumpe

  • Mit einer Apomorphin-Pumpe können Wirkstoffschwankungen stark reduziert und somit OFF-Phasen gemindert werden.
  • Eine bessere Bewegung ermöglicht wieder mehr Unabhängigkeit im Alltag.
  • Auf Dauer können mit der Apomorphin-Pumpe motorische Schwankungen gut behandelt werden.
  • Durch die Therapie mit einer Apomorphin-Pumpe können andere Medikamente deutlich reduziert werden.

Wird eine spezielle Betreuung bei der Anwendung der Apomorphin-Pumpe benötigt?

Apomorphin-Pumpen werden in Parkinsonambulanzen vom behandelnden Arzt eingestellt. Der Patient wird in der Handhabung von ausgebildetem Servicepersonal geschult und auch im täglichen Leben betreut und begleitet. Weitere Informationen finden Sie unter Parkinson-Service-Programm.

 

 

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Häufig gestellte Fragen rund um die Apomorphin-Therapie.

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